Kinder sind neugierig und interessieren sich im Vorschulalter sehr für alles was sie umgibt. Davon, wie dieser Wissensdurst aufgegriffen und gefördert wird, hängt in hohem Maße ab, wie stark das Interesse der Kinder an der Welt bis ins Schul- und Erwachsenenalter bestehen bleibt oder sogar gefördert werden kann. Neben der hohen Befriedigung und dem Selbstbewusstsein, welches die Kinder empfinden, wenn sie sich etwas selbst erarbeitet haben, ist es zusätzlich von besonderer Bedeutung, welches Basiswissen Kinder in die Schule mitbringen. Auf bereits Vorhandenes kann besser aufgebaut werden, dies erleichtert den späteren Aufbau weiteren Wissens, erleichtert den Start in die Schulzeit und hilft nicht zuletzt sich in der Welt zurechtzufinden, Zusammenhänge differenzierter wahrzunehmen, offener zu werden. Ein wichtiger pädagogischer Schwerpunkt im Waldkindergarten Aulendorf ist die frühzeitige, spielerische und altersangemessene Vermittlung von Wissen.

Die Kinder werden ermutigt auf ihre Fragen selber Vermutungen aufzustellen und diese zu überprüfen. Neben den klassischen Waldkindergartenthemen, die sich vor allem mit verschiedenen Naturphänomenen, Experimenten, Land- und Waldwirtschaft beschäftigen, wird versucht alles aufzugreifen, was Kinder in diesem Alter interessiert und spielerisch und kreativ zu vermitteln. Im Wald können die Kinder experimentieren und Gesetzmäßigkeiten ausprobieren. Durch experimentieren und konstruieren bekommt das Denken eine Struktur. Außerdem wird sich Wissen durch solche Prozesse angeeignet. Auch physikalische Gesetze werden entdeckt und begriffen, da sie es sich selbst erarbeiten z.B. wird aus einem Holzrugel und einem Brett, eine Wippe.

Farben, Formen, Regelmäßigkeiten, Symmetrien, Gewichte, Ursachen und Wirkung gibt es in der Natur reichlich.

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